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  • enic-naric-austria
  • migration.gv.at - Leben und Arbeiten in Österreich
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Die Integration von Flüchtlingen und MigrantInnen in den Arbeitsmarkt und die damit verbundene Eigenständigkeit der betroffenen Menschen ist eine der wichtigsten Herausforderungen im Bereich der Integration. Die Anerkennung der Qualifikationen, mit denen Flüchtlinge und MigrantInnen ankommen, ist eine Voraussetzung dafür, dass ihre Kompetenzen in Europa eingesetzt werden können. Es profitieren sowohl die Aufnahmegesellschaften als auch die MigrantInnen. Die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Fähigkeiten sind jedoch oft kompliziert und die Zuständigkeiten nicht immer klar. Viele stehen vor zusätzlichen Hürden, da sie aufgrund der Flucht ihre Ausbildungsnachweise nicht mitnehmen konnten.

Im Webinar „Labour Market Integration of Refugees: Practices on Recognition of Skills & Qualifications“, organisiert vom ICMPD, wurden die Herausforderungen untersucht, mit denen Länder (und Flüchtlinge) konfrontiert sind, wenn sie versuchen, die Kompetenzen von Flüchtlingen zu erkennen und anzuerkennen. Ziel war es, eine Austauschplattform zu ermöglichen, indem bereits in einzelnen Ländern eingesetzte Initiativen und Maßnahmen präsentiert wurden. Eine Vertreterin der Koordination der österreichischen Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen (AST) hat in diesem Rahmen über die aktuelle Lage in Österreich vorgetragen.

Weitere internationale einschlägige Initiativen und Instrumente wurden von VertreterInnen des Europarates („European Qualification Passport“), cedefop und Bertelsmann Stiftung, vorgestellt. Zwei weitere Projekte aus Portugal, die auf die Anerkennung und Validierung von Kompetenzen von Flüchtlingen abzielen, wurden von Expertinnen aus Portugal präsentiert. Die TeilnehmerInnen an dieser interessanten Veranstaltung kamen hauptsächlich aus Portugal bzw. waren VertreterInnen von EU-Institutionen und Organisationen. Die Eröffnung erfolgte durch die hohe Kommissarin für Migration in Portugal, Frau Sonia Perreira.