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Aktuelles

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heimischer Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fordern in einem offenen Brief mehr Bildungschancen für geflüchtete Menschen.

Bildung und Ausbildung sind Grundlage für Teilhabe und Teilnahme an gesellschaftlichen Entwicklungen. Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene müssen Zugang zu institutionalisierter Bildung in Europa, auch in Österreich, erhalten. Dies impliziert kontinuierliche, sprachsensible, informierte, traumasensible und hochqualitative (Aus-)Bildungsangebote.

Dafür müssen Möglichkeiten einer gelingenden Neuorientierung unter Voraussetzung der gesellschaftlichen Anerkennung mitgebrachter Qualifikationen berücksichtigt oder entsprechende Angebote einer erneuten Qualifizierung in geeigneter Weise ausgelotet und geschaffen werden.

Die UnterzeichnerInnen sehen es daher nicht nur als Notwendigkeit, sondern auch als enormes Potential für die Zukunft unserer Gesellschaft an, (Aus- und Weiter-)Bildung für alle zu ermöglichen bzw. diese jedenfalls nicht von vornherein für bestimmte Personen zu verunmöglichen. Diese aus Menschen- und Kinderrechten abzuleitende Verpflichtung kommt letztlich nicht nur geflüchteten Personen zugute, sondern kann als Bedingung künftiger europäischer Prosperität angesehen werden.

Offener Brief - Bildung darf nicht flüchten!