• berufsanerkennung.at
  • enic-naric-austria
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Die Europäische Kommission stellte am 24. November 2020 den Aktionsplan für Integration und Inklusion 2021 bis 2027 vor.

Eine erfolgreiche Integrations- und Inklusionspolitik ist ein wesentlicher Bestandteil einer gut gesteuerten und wirksamen Migrations- und Asylpolitik. Auch für den sozialen Zusammenhalt und für eine dynamische Wirtschaft ist sie von wesentlicher Bedeutung.

Die Erleichterung der Anerkennung von in Drittländern erworbenen Qualifikationen, die Förderung ihrer Sichtbarkeit und die Verbesserung der Vergleichbarkeit mit Qualifikationen aus Europa sowie das Angebot von Überbrückungskursen sind der Schlüssel zu einer schnelleren und gerechteren Einbeziehung von MigrantInnen in den Arbeitsmarkt.

Aus diesem Grund liegt im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung  ein Schwerpunkt auf einer einfacheren Anerkennung von Qualifikationen.

Die Anerkennung von Qualifikationen soll verbessert werden, durch die:

  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen den für die Integration zuständigen nationalen Behörden und den nationalen Zentren für die Anerkennung von Qualifikationen (ENIC-NARIC-Netzwerke);
  • Unterstützung transparenter Anerkennungspraktiken für die Qualifikation von Flüchtlingen durch das Erasmus-Programm;
  • Förderung des Austauschs zwischen den Mitgliedstaaten über die Bereitstellung von Ergänzungs- bzw. Überbrückungskursen für MigrantInnen;
  • Bereitstellung von Informationen zu Anerkennungspraktiken sowie zu Fähigkeiten und Qualifikationen von MigrantInnen unter Nutzung des vollen Potenzials des Europass-Portals;
  • Förderung der Transparenz von Qualifikationssystemen, auch durch den Europäischen Qualifikationsrahmen.


Die Europäische Kommission fordert die Mitgliedsstaaten auf, dass die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen schnell, fair, transparent und erschwinglich sind.

Aktionsplan für Integration und Inklusion 2021 bis 2027