• berufsanerkennung.at
  • enic-naric-austria
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Mehr als 200 VertreterInnen der Zivilgesellschaft, lokalen, nationalen und europäischen Institutionen nahmen am 4. und 5. April 2019 am Europäischen Migrationsforum in Brüssel teil. Eine Vertreterin der Koordination der Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen (AST) wurde erneut zu dieser Veranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung wurde von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC) getragen.

Der Fokus lag auf der Rolle der lokalen Ebenen und der Zivilgesellschaft bei der Steuerung der Migration und der Gewährleistung sicherer und regelmäßiger Wege in die EU. In zwei Paneldiskussionen und fünf Workshops wurden verschiedene Aspekte dieses breiten Themas bearbeitet: die Rolle der lokalen Behörden bei der Steuerung der Migration, Zukunft der EU-Migrationspolitik, die Rolle der Zivilgesellschaft in Bezug auf die Kooperation mit Drittstaaten, Information, Unterstützung und Empowerment von MigrantInnen und Flüchtlingen für eine bessere Integrationspolitik. Die Eröffnung erfolgte durch Dimitris Avramopoulos, EU-Kommissar für Migration und Luca Jahier, Präsident des EESC.

In den Workshops wurde eifrig diskutiert und Empfehlungen erarbeitet. Diese wurden in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Kommission, des Europäischen Parlaments, der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft und des Ausschusses der Regionen vorgestellt.

Darüber hinaus wurde der seit kurzem veröffentlichte „Fitness-Check“ der EU-Gesetzgebung zur legalen Migration präsentiert. Dabei wurden bestehenden EU-Rechtsvorschriften zur legalen Migration auf der Grundlage bestimmter Bewertungskriterien evaluiert: Relevanz, Kohärenz, Effizienz und EU-Mehrwert. Der „Fitness-Check“ zielte darauf ab, Lücken und Ungereimtheiten zu erkennen und mögliche Möglichkeiten zur Vereinfachung und Straffung des derzeitigen EU-Rahmens zu prüfen, um zu einer besseren Steuerung der legalen Migrationsströme beizutragen.

Presseaussendung Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC)