• berufsanerkennung.at
  • enic-naric-austria
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Ende Juli 2018 veröffentlichte die OECD eine neue Studie, die sich mit der Integration weiblicher Flüchtlinge auseinandersetzt. Sie sind „dreifach benachteiligt“, aufgrund ihres Geschlechtes, ihres Migrationshintergrundes und ihrer Flucht.
Erkenntnisse sind u. a., dass

  • weibliche Flüchtlinge eine besonders benachteiligte Gruppe ist und ihre Integration in der Regel ungünstiger verläuft;
  • weibliche Flüchtlinge einen niedrigeren Bildungsstand als andere Migrantinnen und als männliche Flüchtlinge haben;
  • weibliche Flüchtlinge mit höheren Qualifikationen einen stärkeren Anstieg ihrer Beschäftigungsquoten haben als männliche
  • Flüchtlinge und andere Migrantinnen. Allerdings sind 40 % der geflüchteten Frauen mit einem akademischen Bildungsabschluss für ihren Arbeitsplatz überqualifiziert;
  • nur eine geringe Korrelation zwischen der Teilnahme am Arbeitsmarkt im Herkunfts- und im Aufnahmeland besteht;
  • eine gezielte Integrationsförderung geflüchteter Frauen positiv auf die Beschäftigungsergebnisse und die ihrer Kinder wirkt.

Studie: Dreifach benachteiligt? Ein erster Überblick über die Integration weiblicher Flüchtlinge