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Aktuelles

In einer parlamentarischen Beantwortung teilte Arbeits- und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein mit, dass alleine im Zeitraum September 2017 bis März 2018 mehr als 4.300 Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte aus einer Vormerkung beim Arbeitsmarktservice (AMS) heraus, eine Arbeit aufgenommen haben und somit ein eigenes Einkommen erzielen. Gezählt wurden

  • nur jene, die ihren Status seit Anfang 2015 erhalten haben und
  • natürlich auch jene Asylberechtigten nicht, die im Vorfeld noch gar nicht beim AMS vorgemerkt waren bzw. in Einzelfällen noch im AsylwerberInnenstatus ein Beschäftigungsverhältnis aufgenommen haben.

Mitgeteilt wurde auch, dass fast 19.000 Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigteseit seit Einführung mit September 2017 bis Ende März 2018 verpflichtend in das  Integrationsjahr aufgenommen wurden. Der Großteil absolviert Deutschkurse (60 %) und Kompetenzchecks (26 %).

Auch in Deutschland sieht man, dass das Beschäftigungswachstum von Flüchtlingen suksessive steigt. Die Zahl der Beschäftigten aus Kriegs und Krisenländern ist im März 2018 um rund 99.000 (+52,2 %) im Vergleich zum Vorjahresmonat gewachsen. Das erhebende Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) prognostiziert jedoch auch, dass sich Flüchtlinge nur langsam in den Arbeitsmarkt integrieren. Wie schnell das geschieht, wird wesentlich durch die Sprachförderung, Investitionen in Bildung und Ausbildung, die Arbeitsvermittlung und die Aufnahmebereitschaft der Wirtschaft bestimmt.

Zuwanderungsmonitoring, IAB, Mai 2018