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Aktuelles

Die vor kurzem veröffentlichte Studie "Labour market integration of migrants and their descendants" der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) untersucht die Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen und deren Nachkommen in neun europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Schweden und Vereinigtes Königreich).

In Bezug auf Arbeitsmarktintegration sind jene, die als Erwachsene immigrierten, im Vergleich zur „nationalen“  Bevölkerung deutlich benachteiligt. Sie sind von höherer Inaktivität, Arbeitslosigkeit und schlechter bezahlter Beschäftigung betroffen. Jene Personen, die als Erwachsene immigrierten, sind mit höherer Wahrscheinlichkeit als die „nationale“ Bevölkerung für ihren gegenwärtigen Job überqualifiziert.

Im Gegensatz dazu zeigen jene Personen, die im Gastland geboren wurden und Elternteile aus dem Gast- und Ursprungsland haben, in den meisten Fällen bessere Arbeitsmarktergebnisse als die „nationale“ Bevölkerung.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Personen mit Migrationshintergrund im Allgemeinen von stärkerer Benachteiligung in Bezug auf ihren beruflichen Status und auf Überqualifizierung als in Bezug auf Arbeitsmarktbeteiligung betroffen sind. Die Ursprungsregion ist der maßgebliche Einflussfaktor für die Arbeitsmarktintegration.

Es zeigt sich jedoch auch, dass gewisse Einwanderungsländer, z. B. Schweden, eine bessere Arbeitsmarktintegration erzielen als andere.

Zusammenfassung der Studie, Irene Mandl (Eurofound), AMS FokusInfo 150/2018

Studie (Eurofound): Labour market integration of migrants and their descendants