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Aktuelles

Fünf Prozent der TirolerInnen sind laut einer aktuellen Studie des Instituts für höhere Studien trotz Beschäftigung armutsgefährdet. Hauptbetroffen sind Alleinerziehende und Familien mit mehr als drei Kindern, Single-Haushalte und Personen mit niedriger Bildung sowie MigrantInnen. Ohne Sozialleistungen wäre die Gruppe der sogenannten „Working Poor“ in Tirol noch größer.

Für MigrantInnen ergeben sich durch fehlende Sprachkenntnisse und Bildungsabschlüsse (auch mangels Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen) oder mangelnde soziale Netzwerkzugänge sowie Diskriminierung eingeschränkte Beschäftigungsmöglichkeiten. Niedriglohnbereiche wie Reinigung oder einfache Tätigkeiten im Hotel- und Gastgewerbe sind typische Einstiegsbereiche, in denen sie oft ungewollt verbleiben.

Beratung und arbeitsmarktrelevante (Weiter-)Bildungsangebote inkl. soziale und monetäre Absicherung während der Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Unterstützung bei der Anerkennung von Bildungsabschlüssen könnten unter anderem die Lebens- und Einkommenssituation von Working Poor verbessern.

Aus diesem Grund wird das Land Tirol die neue Förderung „Weiterbildungsbonus Tirol“ mit  April 2018 starten.

Studienendbericht "Working Poor in Tirol"