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Aktuelles

rAm 22. Jänner 2018 fand das International Diversity Forum der OECD in Paris statt. Angel Gurria, Generalsekretär der OECD und der Ahmed Hussen, kanadischer Minister für Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft eröffneten das Forum bzw. hielten die Keynote.

Gurria sprach die Förderung von Vielfalt, Sensibilisierungskampagnen, Antidiskriminierungsgesetze, Quoten und eine aktive Arbeitsmarktpolitik für die Länder der immer diverser werdenden OECD an.

Minister Hussen wanderte selbst als 16jähriger aus Somalia in Kanada ein, spricht von Kanada, einem Land von Zugewanderten und zitiert seinen Premierminister Trudeau „Kanada ist stark, wegen seiner Diversität“. Immigration ist wichtig und muss in Folge begleitet und unterstützt werden. Ziel ist die dauerhafte Einwanderung und die Erlangung der Staatsbürgerschaft muss erleichtert werden, als letztes Signal das Integration erwünscht ist. Kanada hat derzeit ein System, dass im Vorfeld die Sprache erlernt wird und erst dann die Arbeitsmarktintegration im Vordergrund steht. Er findet jedoch auch die deutschen Modelle gut, wo Sprach- und Beschäftigungsmaßnahmen verbunden sind.

Das Forum setzte sich in Folge in verschiedenen Plenen mit der Herausforderung, den ökonomischen Auswirkungen und der Zukunft von Diversität auseinander. Auch Norwegen hat eine Politik der Inklusion implentiert, zeigte Christl Kvam, Staatssekretärin im norwegischen Ministerium für Arbeit und Soziales auf. Bildung und Weiterbildung für Flüchtlinge sind gerade für kleinere Staaten notwendig, um Lohn- und Sozialdumping zu verhindern. Der nordirische Chefkommissar der Kommission für Gleichberechtigung sprach sich überdies für eine starke rechtliche „Grundmauern“ zur Verhinderung von Diskrminierung und Förderung von Diversität aus.

 

International Diversity Forum

Eröffnungsrede Angel Gurria